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Geliebter Scheissjob Kapitel Acht

Tommy sah mich mit grossen Augen an. "Wo warst Du denn so lange?" "Hab ne runde mit der Klofrau gespielt." erwiderte ich. Tommy verstand die Welt nicht mehr. "Wie, gespielt?" fagte er. "Das spiel heisst :wie bekomme ich ganz schnell Kreuzschmerzen" mit dieser Aussage überliess ich ihm seinen Gedanken. Ich fuhr wieder auf die Autobahn, schaltete den Tempomaten ein und genoss das schöne Wetter. Langsam füllte sich die Autobahn im einsetzenden Berufsverkehr. Immer mehr Pkw und LKW fuhren auf die Autobahn, die einen schneller, die anderen langsamer. Jedesmal wenn ich bemerkte das ein LKW es mal nicht so zügig auf die Bahn schaffte setzte ich den Blinker und zog nach links um den Kollegen auf die Autobahn zu lassen.Leider kam es ab und zu vor, dass eben ein solcher Fahrer seine Dankbarkeit dadurch ausdrückte das er gleich mal freudig auf das Gaspedal stiefelte und so zügig beschleunigte das er innerhalb kürzester Zeit mit mir gleich auf war.So kam es das wir nebeneinander (ich fuhr minimal schneller) ein Elefantenrennen starteten.Ich blickte nach rechts in die Kabine des Kroatischen Truckers und traute meinen Augen nicht. Er grinste! Doch ich blieb ruhig, murmelte nur "Dem sollte man mit nem glühenden Eisen das Arschloch veröden" und überlegte wie ich vorgehen sollte.Hinter mir begann der PKW - Fahrer aufzublinken, doch das störte mich nicht weiter. Dann blinkte er ein zweites und drittes mal. Jetzt wurde ich sauer. "Dem ramme ich gleich eine Wendeltreppe in den Arsch das der nur noch Spirellis scheissen kann" fluchte ich.Wo sollte ich denn auch hin? Nach rechts konnte ich nicht, da fuhr das überbleibsel eines ausgetrockneten Kamelhodens, wenn ich bremse verursache ich einen Megastau. Ich hätte nach links durch die leitplanke brechen können aber das hätte dem gegenverkehr wahrscheinlich nicht gut getan. Also weiter auf dem Gaspedal stehen und durchhalten. Der Kroate blickte immer wieder für längere augenblicke zu uns rüber und - grinste."Und jetzt?" fragte Tommy. Er wurde sichtlich nervös. "In erster Linie ruhe bewahren!" antwortete ich. "Sieh einfach mal nach rechts und winke freundlich" Tommy tat wie ihm geheissen. Er drehte sich nach rechts unnd winkte wie ein vierjähriger der seiner Oma zum Abschied winkt. "Und jetzt grinst DU" wies ich ihn an. Ich konnte ihn förmlich grinsen HÖREN. Diese Kroatische Nachbildung eines Pavianarsches wurde unsicher. "Jetzt zeig mal nach vorne" sagte ich und lächelte dabei. Der Kroate blickte nach vorne und wurde ganz schnell ziemlich langsam. Die Baustelle kam mir wie gerufen. Aufgrund der tatsache das sich hinter mir schon einiges an Autos aufgestaut hat wird er da jetzt wohl ein wenig länger stehen. "Siehst du? So geht man mit denen um." Nach der Baustelle ordnete ich mich wieder in der rechten Spur ein und wurde von einigen wütend hupenden Autofahrern überholt. "Oh mann, die machen wieder alle Jünger zum Judas." grummelte ich, kümmerte mich aber nicht weiter darum. Dafür waren solche reaktionen schon zu selbstverständlich geworden.Eine halbe stunde später erfuhren wir im Verkehrsfunk das sich dort inzwischen 5km Stau gebildet hatten."Ob der noch hinter der Baustelle steht?" Tommy grinste als er mich das fragte. "Von mir aus bis dem das Gummi von der Felge verottet ist." Ich hatte mit dieser Situation abgeschlossen. Würde ich mich über alle Idioten aufregen, egal ob LKW oder PKW-fahrer wäre ich wohl den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigt. Die weitere fahrt verlief, von einem kleinen Stau abgesehen, ohne weitere Verzögerungen. Tommy und ich genossen die Landschaft bis es wieder für uns zeit wurde auf einem der Autobahnparkplätze zu nächtigen. "Geniesse Deine letzte Nacht im LKW. Morgen geht es nach Hause" sagte ich. Tommy schien ein wenigTraurig zu sein, aber ich war foh wenn ich meinen Truck wieder für mich alleine hatte.
30.3.16 20:55
 
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